13.7.07

Horizontalkunst

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Blogger Unknown

gacker. ganz gross. getötet und übermalt. und das is ne ernste shortnewsmeldung...ohwei. man kann nur hoffen das der verfasse spass dabei hatte, alles andere würde mich sorgen. garnich auszudenken, wenn ich mal tot bin, und übermalt würde...

13 Juli, 2007 21:57  
Anonymous Anonym

Nun gut, was wissen wir, ob der Fuchs nicht genug hatte und diese Form des banalen Freitodes selbstbestimmt wählte? Wäre dem so, wäre es zwar sein Ende, wenn überhaupt, doch bliebe die Frage, ob traurig oder erfolgreich? Sozusagen rein in der Freiheit des Willens.

Ist damit die Behauptung nach dem Tragischen nicht eher zu wenden? Also der Freitod war sein letzter Erfolg? Tragisch war vielleicht vielmehr sein Leben zuvor? So tragisch, dass er nicht mehr wollte? Von Bau zu Bau, von Vogelgrippe zu Bandwurm, von Tollwut zu Jagdsaison? Kannte er vielleicht Existenzängste wegen billigeren Füchsen aus dem Osten?

Was war denn nun seine Situation? War er nicht auf einmal bekannt, publik, im STERN? Und wurde er wegen seiner Bemalung nicht noch bekannter? Hatter er seine 15 Minuten Berühmtheit gerade auf diese Weise geschafft?

Mir scheint der Fuchs in seiner Situation lebendiger als zuvor, wo er mir noch nicht bekannt war. Ich könnte mir darob vorstellen, dass das Dramatische sich nun für die noch weiter unbekannten und nicht publizierten lebenden Füchse ergibt. Er hat sie alle unter Druck gesetzt, mit seiner Vorgabe.

Irgendwwie wäre es mir möglich, ihn als den Helden zu verstehen. Und das verbleibende lebende Mehr 'für die Füchse'.

Irgendwie auch mörderisches Pressegewerbe.

Jauch, Jauch.

13 Juli, 2007 23:34  
Blogger Mo

Wer Maschiene schreibt, hat ganz sicher keinen Spaß. ;-)

Straßenstrich mit dem Mittelstreifen zu assoziieren und auch noch zu veröffentlichen, ist allerfeinste Sahne.

Es lebe der Börger-Schurnalißmuss!

13 Juli, 2007 23:35  
Blogger Mo

@ Limbach:
Hat sich überschnitten, Deins und meins.
Ich lache gerade. Dank für den Text!

13 Juli, 2007 23:57  
Blogger Unknown

nanana...es gibt auf der strasse nicht nur mittelstrich, auch seiten und eben...normale striche. und bis ich 10 war hatte ich viel spass am maschiene schreiben. auch sehne ich mich ein wenig nach meinem alte verlohren zurück.

14 Juli, 2007 14:29  
Anonymous Anonym

Es gibt auf der Straße auch den Straßenstrich. Der hat aber (mit all seinen Synonymen) rein gar nichts mit Linienmarkierungen zu tun. ;-)

14 Juli, 2007 15:33  
Anonymous Anonym

Es wäre mir möglich mich zu fragen, ob wir bei allen Versuchen eine ganz andere Sicht noch nicht wirklich geprüft haben: "An-schein-end hatte der Fahrer ..." - hier sollten wir unsere Betrachtungen nochmals ansetzen. Was, wenn das Tragische mehr im Leben des Fahrers zu suchen wäre? Ich meine, so ein Leben lang einen Strich zu ziehen, tausende von Kilometern mit Gehörschutz und Atemmaske brummend und nächtlich durch die Republik zu rollen, einzig darauf bedacht, den Strich ordnungsgemäss aufzupflastern. Pausenkaffee und Franfurter in Raststätten, saurer Magen und Gummibärchen, iPod und Klimaanlage, oranges Arbeitsgewand und kalte Glimmstengel. Niemals überholen, so zum Jux, und für die fachliche Leistung wohl kaum würdigend honoriert. Könnte für den Fahrer eine Form des Ausbruchs aus seinem sprichwörtlichen Trott zu verlockend gewesen sein? Im Sinne von "Ha! Dich hab ich!" und schon war der Fuchs bemalt? Blieb denn der Fahrer nicht auch hier von Presse und Clercs bisher unbeachtet? Ist das sein Schicksal?

Nicht ganz ohne wäre dann ein erdenkbares Profil der seelischen Entwicklung des Fahrers, nachdem er - auch hier - übergangen worden ist: Was, wenn er das nächste Mal versucht, einen lebenden Fuchs zu übermalen? Wie wird der Strich dann aussehen? Zickzack? Kringel? ins Maisfeld führend? War der tote Fuchs sein erstes Opfer?

Und lasst euch gesagt sein: Wenn Fuchs und Fahrer aus auf der Hand liegenden Gründen eines Win-Win heraus die Sache absprachen, sich also, den jeweils eigenen Dazugewinn vor Augen, gegenseitig einigten und der Fuchs sich, vor dem Pinsel, vor die Räder des Dienstfahrzeuges warf ... was dann? Könnte es sein, dass dann die Presselandschaft und wir Leser die Opfer sind?

Denn ist es nicht so, dass der Fuchs landläufig zitiert wird, mit: "Ich bin schon da!"?

14 Juli, 2007 19:36  
Anonymous Anonym

... sorry, ich glaub das war der Igel bzw. die beiden Igel. Welches Drama erfuhren sie, nachdem der Fuchs bei keinem mehr ankam? Sitzen sich noch links und rechts von der B419 und wissen nicht Bescheid?

Sollte ich darüber ein Buch schreiben?

14 Juli, 2007 19:45  
Blogger Unknown

kurz gesagt: die sache hatte mehrwert, für fuchs und strassenstrichzieher.

15 Juli, 2007 00:05  
Blogger Mo

Sommerlochviehlosofen unter sich, wa? ;-)

15 Juli, 2007 18:32  

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