Völlig unabhängig davon, wie man das Procedere im Libanon wertet, sollte man zu jeder Zeit im "ein ums andere" Auge behalten, dass Israel wieder einmal die Menschenrechte mit Stiefeln tritt, gegen sämtliche Genfer Konventionen verstößt. Wie "praktisch" ist es da doch, dass die Mächtigen der Welt just genug damit zu tun haben, ihre eigenen wichtigen Eitelkeiten rund um den G8-Gipfel zu polieren und zu tünchen.
In den 39 Jahren Besetzung haben die israelischen Versuche, die Palästinenser zu zähmen oder einzuschüchtern, stattdessen zu ihrem Ansporn und ihrer Radikalisierung geführt. Wäre es für Israel nicht an der Zeit, seinen Kurs zu wechseln ? Schließlich, in einem winzigen Land, wo die längste Entfernung, die israelisches und palästinensisches Territorium trennt, nicht mehr als 9 km beträgt, werden die Israelis niemals sicher sein, wenn die Palästinenser völlig unsicher sind. (Marwan Bishara)
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Warum schaut die Welt da zu?
Die "Welt" schaut weg.
Völlig unabhängig davon, wie man das Procedere im Libanon wertet, sollte man zu jeder Zeit im "ein ums andere" Auge behalten, dass Israel wieder einmal die Menschenrechte mit Stiefeln tritt, gegen sämtliche Genfer Konventionen verstößt.
Wie "praktisch" ist es da doch, dass die Mächtigen der Welt just genug damit zu tun haben, ihre eigenen wichtigen Eitelkeiten rund um den G8-Gipfel zu polieren und zu tünchen.
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In den 39 Jahren Besetzung haben die israelischen Versuche, die Palästinenser zu zähmen oder einzuschüchtern, stattdessen zu ihrem Ansporn und ihrer Radikalisierung geführt. Wäre es für Israel nicht an der Zeit, seinen Kurs zu wechseln ? Schließlich, in einem winzigen Land, wo die längste Entfernung, die israelisches und palästinensisches Territorium trennt, nicht mehr als 9 km beträgt, werden die Israelis niemals sicher sein, wenn die Palästinenser völlig unsicher sind.
(Marwan Bishara)
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