Dieses Flimmern

Diese Frau, gleichgültig an der Brüstung vor dem Supermarkt neben einem Stapel Mineralwasser lehnend, wartend. Auf wen? Dieser Mann, aus der automatischen Tür direkt in die Leibigkeit dieser Frau steuernd. Aus Versehen? Diese seltsame Kommunikation an einem Mittwochentag, unterbrochen von Wochenendwünschen und ungebeten in die Hand gepresstem Adressaufkleber. Diese Angela Merkel, nicht wahr? Diese graugrün belegte Zunge ohne Alkohohlodeur im gleißend gepflegten Kiefer dieses merkwürdigen Mannes, der so scheinbar gezielt diese unscheinbare Frau ansegelte, ihre Distanz umschiffend. Diese seltsame Ungreifbarkeit. Und dieses gequälte, unterdrückte Lächeln dieser Frau, die nicht vor noch zurück noch aus zu können schien. Dieser lange nachströmende Lavendelgeruch aus den Pflanzenregalen vor dem Geschäft, in dieser Unwirklichkeit dieses fast normalen Neumondabends.
"Kanntest Du den?", fragte die Nachbarin vor der Haustür. "Du etwa?", erwiderte die Frau, sich umsehend. "Dieser Spinner!"
Sie nickten aneinander vorbei, jede im jeweiligen Trott nach den Schlüsseln kramend und sich sofort wieder verlierend. Aus der Eckkneipe platzte dieses biergeschwängerte Prusten und verschwand unbemerkt über die Pflastersteine dieser kleinen Seitenstraße dieser Stadt.
Der Gong der Tagesschau.
Dieses abrupte Ende.
"Kanntest Du den?", fragte die Nachbarin vor der Haustür. "Du etwa?", erwiderte die Frau, sich umsehend. "Dieser Spinner!"
Sie nickten aneinander vorbei, jede im jeweiligen Trott nach den Schlüsseln kramend und sich sofort wieder verlierend. Aus der Eckkneipe platzte dieses biergeschwängerte Prusten und verschwand unbemerkt über die Pflastersteine dieser kleinen Seitenstraße dieser Stadt.
Der Gong der Tagesschau.
Dieses abrupte Ende.


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Ein Gedicht!
Ach was.
Ein dieses Solches eben.
Das war ein Kompliment!
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