Häppchen-Weise

Es gibt praktisch keine überrecherchierten Artikel, aber noch immer zu viele schlampig recherchierte...
(Anna Dorothea mit Mut in Demut - oder so)
(Anna Dorothea mit Mut in Demut - oder so)
Lieferanten der Wahrheit müssen wir sein. (..)
Ein Heiliger Orden der Ungläubigen, das sollten wir sein.
Wir sollten unseren Dienst in Klöstern der Wahrheit tun, über die Schriften gebeugt. Und diese Klöster sollten weit, weit weg sein von den Palästen.
(Gay Talese)
Ein Heiliger Orden der Ungläubigen, das sollten wir sein.
Wir sollten unseren Dienst in Klöstern der Wahrheit tun, über die Schriften gebeugt. Und diese Klöster sollten weit, weit weg sein von den Palästen.
(Gay Talese)
Denn die entscheidende Perspektive ist nicht die der Macher, sondern der Leser. Welchen Nutzen hat es für ihn, wenn immer mehr Journalisten damit beschäftigt sind, dieselben wenigen Inhalte zu vervielfältigen, ungeprüft, aber verzerrt durch immer weitere Erhöhung der Lautstärke? Welchen Wert hat für ihn ein System, das Falschmeldungen inflationiert?
(Stefan Niggemeier, mit Recht "wutmäandernd")
(Stefan Niggemeier, mit Recht "wutmäandernd")
Labels: Splitter und Balken


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J. Augstein in der FR:
Meiner Meinung nach sollten Journalisten sowieso immer grundsätzlich dagegen sein.
Konkret berichtet wird nur am Rande, was wirklich zählt ist das Stakkato möglichst vieler Einzelmeinungen auserlesener Meinungsverkünder. Diese unerträgliche Leichtigkeit der Berichterstattung vermeidet jeden Denkanstoss, sie läßt vordenken, erklärt den Menschen, in welche Richtung in etwa gedacht werden soll, reicht jede einzelne Nachricht in gestückelter Ein-Satz-Kultur, damit keiner am Gewicht denkanreizender Zusammenhänge erstickt.
(Roberto J. De Lapuente)
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