12.8.09

Gelegentlich


Wenn ich aus den Erniedrigungen und Untiefen des Lebens wieder ankomme im Hier, nach Kurz- oder längeren Reisen, welchen Anlasses auch immer, empfinde ich im heimischen, scheingeordneten Chaos nichts als Frieden. Gehaltvolle Ruhe. Umfänglich und aus sämtlichen Ritzen. Vielleicht ist es das, was mancher landläufig "Zuhause" nennt.

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Anonymous Eneas

Und manchmal leuchtet es,
als hätte sich der Abend
heimlich bei dir eingenistet,
als wäre der Tag,
von dem die Sonne wich,
von herbstlich mildem Dunkel überlistet.
Bist du Symbol der Reife,
die sich satt ergießt
aus deines Glanzes reicher Fülle?
Wird alles kämpferische an dir matt?
Bist du ein Teil des Friedens,
Teil der Stille?
Als ob in dir aus aller Zeiten Lauf
ein schwerer Seufzer noch zu lösen sei,
so bange schwingt die Sattheit deiner Glut,
als schlüg in deinem samtnen Innern
scheu die Wehmut in dunklen Augen auf,
denn deine Farbe ist angstvolles Blut.

12 August, 2009 01:00  
Blogger Mo

Angstvoll eher nicht.
Gut durchblutet, das ja.
Vom Licht.

12 August, 2009 14:18  
Anonymous olle m

www.youtube.com/watch?v=7XzLbGssArQ

www.youtube.com/watch?v=vC2WQiPnhjw

eneas, pah!

det hier is hochkultur, wa! seit jahre, saach ick sie!

ruf ma an, du
Teil der Stille!

;-)

olle m

13 August, 2009 22:58  
Blogger Mo

Morgen..
Siehe Silesius.
Der alte Mann ist tot.

13 August, 2009 23:11  

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