25.8.10

Dieser Sommer liegt im Sterben


Dieser viel zu heiße Sommer,
der kaum ansatzweise einer war.

Das Herz, des Nichtlebens so müde, atmet tief aus.
Diese Nächte, drückender und klebriger
als alle quälenden Tage.

Junge Mauersegler fielen gegrillt von den Dächern.
Das Fehlen von Glück.
Das Bisschen.

Leer wie ein totgesoffenes Meer.
Frei wie der Sturm über dem Fels.
Wenn sich fremde und eigene Gespenster
an die Schwüle klammern,

wollen Schmerz und Seele auf den Arm der Zeit.
Herbstlich prall schaukelnd, damit es für den Winter reicht.
Dann kommen sie zurück, die Worte,
formen sich - im Fluss des Gesprächs.
Als wäre nichts gewesen.

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