Bistrot du coin

Zugegeben, obiges Bild hängt in einer kleinen, schrulligen Eckkneipe in Zürich, gegenüber vom Plastikefeu an den Fenstern und all den anderen angestaubten Kitschdekorationen, Bierdeckeln und Gewürzarmadas.
Weitere Bilder dieser Machart hängen in fast jeder Kneipe in irgendeiner Ecke dieses Teils von Zürich, wo man nicht beispielsweise Bötzow-Kiez sagt wie in Berlin, sondern Kreis fünf oder vier.
In schrulligen Beizen sitzen kauzige, verschrobene Menschen, werden bedient von absonderlich-wunderlichem Personal. Alle zusammen geben dem Ort seine eigentümliche Heimeligkeit. Das kleine Dorf, der öffentlich-eigene Küchentisch, das Ungeschminkte, teils Raue, mitten in der Stadt.
Vorgestern war ich seit längerer Zeit wieder einmal in meiner kleinen Stadtdorfschenke zwei Straßen weiter, genoss die Vertrautheit der Nachteulen an der Bar, die Ungezwungenheit der Konversation, die teils lediglich aus kurzen Blicken über das jeweilige Glas hinaus besteht, Tag ein, Tag aus.
Und dann las ich einen Artikel in der Zeitung, der - aus Sicht einer französischen Journalistin - dieses vermeintliche Phänomen auf Berlin und den Berliner als solchen beschränkt.
Dabei finden sich derlei Plätzchen überall in Europa - wenn man genau hinsieht.
Hier wird man nicht schräg angesehen, wenn man stundenlang ein Loch in die Luft starrt, mit den großen feuchten Augen einer wiederkäuenden Kuh.
Weitere Bilder dieser Machart hängen in fast jeder Kneipe in irgendeiner Ecke dieses Teils von Zürich, wo man nicht beispielsweise Bötzow-Kiez sagt wie in Berlin, sondern Kreis fünf oder vier.
In schrulligen Beizen sitzen kauzige, verschrobene Menschen, werden bedient von absonderlich-wunderlichem Personal. Alle zusammen geben dem Ort seine eigentümliche Heimeligkeit. Das kleine Dorf, der öffentlich-eigene Küchentisch, das Ungeschminkte, teils Raue, mitten in der Stadt.
Vorgestern war ich seit längerer Zeit wieder einmal in meiner kleinen Stadtdorfschenke zwei Straßen weiter, genoss die Vertrautheit der Nachteulen an der Bar, die Ungezwungenheit der Konversation, die teils lediglich aus kurzen Blicken über das jeweilige Glas hinaus besteht, Tag ein, Tag aus.
Und dann las ich einen Artikel in der Zeitung, der - aus Sicht einer französischen Journalistin - dieses vermeintliche Phänomen auf Berlin und den Berliner als solchen beschränkt.
Dabei finden sich derlei Plätzchen überall in Europa - wenn man genau hinsieht.
Hier wird man nicht schräg angesehen, wenn man stundenlang ein Loch in die Luft starrt, mit den großen feuchten Augen einer wiederkäuenden Kuh.


6x interaktiviert
Das Bild scheint auf den ersten Blick ganz normal und ok. Doch dann gibt es plötzlich Über-Stimmigkeiten: So viel Asphaltraum für Tramschienen; leicht pikierend, das Detail der Trolleybusverkabelung, der hässliche Wegweiser vor der Beiz und die rote Sihtalbahn-Lok auf der Bahnbrücke in der Flucht. Zeugs, das übermässig müssig authentisch stimmt, assozierend wie vier Memageren. Wir sind zwischen Sihl-City und Waffenplatz, mit Blick Richtung Manesse ... und ich behaupte, das Bild ist von René Wohlgemuth, einem älteren leidenden Hund am Goldbrunnenplatz, verkappt und doch vermöglich im Ansatz. Doch seine starken Rückenschmerzen lassen ihn das Hässliche des Strassenbildes mitmalen. - hmmm ...
Meine Meinung: Wirklich schrullig ist Sihl-City gegenüber.
Aber Sihl-City ist keine Eckkneipe, auf die auch das hier zutreffen würde:
".. sich fallen lassen zu dürfen, ohne dabei verloren zu gehen."
Sihl-City ist gigantomanisch hässlich.
du musst jetzt ganz stark sein, mo!
"...wo man nicht beispielsweise Bötzow-Kiez sagt wie in Berlin, sondern Kreis fünf oder vier."
die nennen das so, weil es DORT KEINEN bötzow_kiez.de, dieses heimelig-heimatlich-völkische-scheisshaus-univers, gibt (s.a.: deinen passauigst sekundarstufigen beitrag zum rhein. karneval).
das muss aba unta uns bleim!
noch was: ich kannte mal nen paule "limbach", der war (ca. 165cm groß, mit hohen pumps a bisserl mea) redax in chief bei "quick"-fick, ner illu, ähnlich dem "spiegel", bloß mit viiiiiel weniger augstein/aust. issas dea hier ohm?
dachte bislang, der sei doud.
r.i.p.
olle m,
der wohl, trotz allem, weit weniger säuft als limbach, hihi...
axo: in dem pw hier kommt "hd" vor. omen?
Ausgeschlafen und wieder im Hier und Jetzt, bleibt nach nochmaliger Durchsicht abschließend nur festzuhalten, dass Du einen Scherbenhaufen hinterlassen hast.
Tu' Dir, denen, die hier lesen und manchmal auch kommentieren, die Dich nicht persönlich kennen, tu' mir - den Gefallen und poste bitte nicht mehr derart angetütert destruktiv.
Und jetzt: Vorhang!
"Ausgeschlafen und wieder im Hier und Jetzt, bleibt nach nochmaliger Durchsicht abschließend nur festzuhalten, dass Du einen Scherbenhaufen hinterlassen hast.
Tu' Dir, denen, die hier lesen und manchmal auch kommentieren, die Dich nicht persönlich kennen, tu' mir - den Gefallen und poste bitte nicht mehr derart angetütert destruktiv."
den scherbenhaufen, mo, machst du dir gaaaanz alleine. ich trete nur rein.
warum sollte ich gefallen tun? wem? um zeigend zu bestätigen, dass alles heidschi-deidschi ist? geh´!
ob mich jemand pers. kennt oder vice versa, das ist doch völlig schnurz. du bist öffentlich!!!, mo!
ich könnte gaaanz andre sachen machen, ist es nicht?
"und poste bitte nicht mehr derart angetütert destruktiv."
unangetütert destruktiv sähe das anders aus, glaub´s mir einfach.
witz: es geht nicht mal primär ums destruktive, eher im gegenteil, wo lässte leben, mädel?
olle m
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