Night shifts

"Ich hab' 'ne kleine Turbulenzstörung", sagte die Frau am Tresen zu ihrem Hockernachbarn, um ihn dauerhaft abzuwehren. Was das sei, pathologisch gar, eventuell, fragte er, sie bedauernd musternd. "Oh, Du kennst Dich mit sowas aus?", legte die Geplagte nach. "Ja, nein, doch, schon." Aber pathologisch sei das eher nicht, ob sie es ihm erklären solle? Vielleicht solle lieber er ihr was erklären? "Was denn?" "Nächstes Mal!" "Ich geh' trotzdem schnell aufs Klo." "Naja, okay." Im Gehen wandte er sich an die anderen Tresensitzer, murmelte kurz, immerhin habe er Geschichte studiert. "Ciao!"


5x interaktiviert
Klingt sehr interprekatär.
interprekär?
er hat immerhin geschichte studiert!
gnihihihi.
Nein, nein, 'interprekatär' war schon richtig so - gleich wie nabifiziert oder repoppierend, für Wein z.B. - grins
Ihr wieder.
Schmunzel.
Turbulenzstörung fand ich auch sehr fein.
Als ich mir das Wort notierte und ein paar Anhaltspunkte für später dazu, sah mich die Frau beunruhigt an. Nach Erklärung, dass das alles harmlos sei, was mit der kleinen Geschichte geschähe, man sie nicht wiedererkennen würde in der Beschreibung, gab sie mir ihre E-Mail-Adresse zwecks Zusendung.
Ich bezweifle jedoch stark, dass sie sich überhaupt noch an irgendwelche Begebenheiten des Abends erinnert - gechweige denn daran, wie ich an ihre Elektropostanschrift gekommen bin.
für mich ist das alles mindestens dreifachamüsant, da mir sozialkontakte quaso voll-fremd sind. repoppieren...ist das dieses nachfedern was hunde (kastrierte) tun, wenn sie fälschlicherweise eine manuelle stimulation vom besitzer erwarten? (oder ist das einfach wenn die frau mal obenliegt?) chrrchrchrrr.
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