Kuchen statt Seebad

Kuchen gebacken. Aufwand: fünfeinhalb Stunden. Kleintierzooverträgliches Spätableben debattiert. Kurz drauf stand die alte Katze auf, legte sich auf ihren verwaisten Stammplatz und tat, als ob nichts geschehen wäre. Euch zeige ich's, wird sie gedacht haben, auch pinkelnd. Gut so! Gut so? Wir sollten öfter lästern, hausübergreifend, in nächster Zeit. Kuchen gegessen. Aufwand: zwanzig Minuten.


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Glückwunsch! Der Ertrag scheint mir unbezahlbar.
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noch der Koch an mir...: Der Rahmklecks ist verdammt professionell, überhaupt das ganze Teil.
und noch das Sehende an mir: coole Tischplatte.
und zuletzt mein Seelchen: liesst sich ein als wär's bei Muttern.
Huba.
Das Foto entstand auf Texel.
Hauspostillens hatten als zusätzliche Katzenhütvergütung eben eine solche tesselsche Appeltart versprochen bekommen, dann, wenn der beste Zürcher von allen hier weilte.
Und so schnippelte und schnipselte ich, verwarf Teile des Rezepts, grummelte über die Mengenangaben, ließ ziehen, auch die Rosinen, hoffte, er würde werden, so, wie er in der Erinnerung schmeckte. Und er ward, sah auch so aus wie oben, inklusive Sahne.
Das nächste Mal braucht's kein Rezept mehr und die fälligen Änderungen sind ebenfalls abgespeichert.
Der hiesige Küchentisch ist aus Holz. Und kann jede Menge bunte Geschichten erzählen. Dem, der sie zu hören vermag. ;-)
Kuchen IM Seebad! Naja, Strandpaal. Fast ein Seebad. Ueberlege gerade, wie sich Texel als Hochsicherheitsinsel machen würde. Vielleicht doch besser Vlieland.
Im aktuellen Fall gab's den Kuchen aber im hiesigen Hotel, also nicht im Seebad. Aber bei der Wetterlage derzeit erwäge ich ernsthaft einen Umzug an die See. Püh..
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