24.5.07

Von Bienchen und Blümchen


Das Problem ist, dass diese wilden Insekten-Populationen in der industriellen Landwirtschaft zu selten vorkommen. In intensiv bewirtschafteten Obstplantagen zum Beispiel "geht die natürliche Fauna gegen Null". .. Monokulturen nämlich bieten nicht genügend Lebensraum, und manche chemische Keule, die nicht sie, sondern kleine Schadinsekten treffen soll, vertragen die Bienen und ihre Verwandten gar nicht. .. Was immer die Honigbiene aus der Bahn wirft: Es zeigt, dass es nicht gut ist, nur auf ein Pferd zu setzen. Die Natur tut es auch nicht, jedenfalls nicht freiwillig.
(Regina Bartel)

Im Süden, auf dem Land, gibt es keine Kulturbienen mehr, sagt die dortige Freundin immer wieder. In der Stadt, ich erwähnte es bereits, fliegen vermehrt Wildbienen und Hummeln den Balkonurwald an. Wespenfliegen und andere Bestäuber verrichten ebenfalls ihr Pollenwerk. Der Honig für Menschen wird rar werden, denken die Verantwortlichen nicht um. Alles andere geht - noch - den Gang der Jahrmillionen.

(Der verlinkte Artikel ist der kompakteste, den ich bisher zum Thema las.)

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Anonymous Anonym

und was ist mit dem?

http://www.taz.de/dx/2007/05/25/a0123.1/text.ges,1

29 Mai, 2007 13:21  
Blogger Mo

Der kam später raus.
Und ist ebenfalls informativ.

29 Mai, 2007 16:39  
Blogger Unknown

gestern oder so längeres radiodossier zu dem thema gehört...schuld war mal wieder eine einzige publikation (us-herkunft, soweit ich das erinnere) - plötzliches bienensterben hat es schon immer gegeben, und ist so noch kein grund zur besorgniss. 1stein hat den stirbt die biene satz auch nie gesagt, denn die usa kam vor einschleppung der kampffliege (so o. so ähnlich nannten die verblüfften ureinwohner dieses getier) auch ganz prima mit dem bestäuben nach...

wahr ist allerdings auch das das züchten von landwirtschaftsbienen mit wegwerfmentalität oder verbingen ganzer völker über hunderte km zum jeweiligen einsatzort (so wirds in amiland praktizert) nicht so ganz im natürlichen sinne sein kann - aber das ist ja die gesamte kapitalisierte und auf grösstmögl. ertrag ausgelegte lw nicht - grundsätzlich, so klang es zumindest in dem dossier durch kann also erstmal entwarnung bezüglich der bienen gegeben werden - die biester erneuern sich zudem schneller als karnickel....so dass selbst ein kurzfristiges absacken der gesamtpopulation, so dass irgendwann mal stattfinden (messbar) würde auf ein viertel des bisherigen bestandes noch längst nicht das ende unsrer schwarz-gelben freunde bedeutete.

01 Juni, 2007 03:38  
Blogger Mo

Zumal es Wildbienenpopulation zuhauf gibt.

Schaumermaldannsehngmascho.

01 Juni, 2007 09:02  

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