7.12.07

Bücherwurms Aus


Nicht genug damit, dass ein Antiquariat nach dem anderen wegen zu hoher Mietpreise schließen muss, nicht genug, dass in diesem Teil Berlins eine KiTa nach der anderen eröffnet, ein Figurzentrum nach dem nächsten, Bioläden und Friseure das Straßenbild sich abwechselnd prägen, welches die vielen Spielplätze und Trendkinderboutiquen so eben noch erahnen lassen, werden jetzt auch die letzten Minimal-Gelder für die Kiezbibliotheken gestrichen, müssen die Büchereien mit ihrem wenig beachteten Ende rechnen.
Lesen? Wer tut das noch heutzutage? Die Kinder in den Öko-Adel-Bezirken?
Es ist ihnen dringend zu wünschen.

".. die Literatur hat in den sechstausend Jahren Menschheitsgeschichte immer nur eine, nämlich ihre Aufgabe gehabt: Geist in Form von geschriebenen oder gedruckten Zeilen zu verbreiten."
(Aus: Kurt Tucholsky, Schnipsel, rororo 1973)

BI Pro Kiez

4x interaktiviert

Anonymous Anonym

Dass dieses kleine braune Taschenbuch von rororo dich begleitet, wie es das mich tut, seit 20 Jahren oder mehr, hat mich sehr erfreut. Aber für Buchinhalte bin ich kürzlich arg bedrängt worden :-)
Hi - frohe Weihnachten

13 Dezember, 2007 04:23  
Anonymous Anonym

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm1207/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm1207/120722.htm


Bauboom in Prenzlauer Berg
Wettlauf um die grünen Lücken

Durchblättern Sie
MieterMagazin 12/07
Eine Seite zurück Eine Seite vorwärts

Prenzlauer Berg ist zum Zuzugsort von Gutbetuchten geworden, die ins Wohneigentum streben. Ganz gegen den Trend und ungeachtet des hohen Wohnungsleerstands in der Stadt werden hier Wohnhäuser neu gebaut. In dem ohnehin schon dicht bebauten Stadtteil werden auch noch die letzten Lücken geschlossen, auch vor Grünflächen wird nicht Halt gemacht. Das Rennen um die letzten Filetstücke ist im vollen Gange.

[...]

auch:

http://ras.twoday.net/stories/4525019/modTrackback

13 Dezember, 2007 05:23  
Blogger Unknown

???
hatte schonmal kommentar - der aber...was auch immer.

@anonym. falscher link. ganz falscher

in NY pflegt man, um dem zumindest einige zeit herr zu werden, die keep the kieze dirty strategie - ist wohl leider in D dank diverser bestimmsten und der doch recht regelmässig aufkreuzenden strassenreinigung nicht drin. in einigen teilen NYs hat das fast 20 jahre funktioniert - aber auch hier brechen die letzten dreckigen bastillen zusammen.

16 Dezember, 2007 00:33  
Anonymous Anonym

Hmmmmmh.. ;-)

Für einen dreckigen Kiez muss man mittlerweile in den Westen Berlins fahren. Oder ziehen. Dann schreibt man vergangene Zeiten fressend ein Buch: Die vergessenen Senioren vom Bahnhof Zoo. Und singt Grebesche Ohrwürmer rückwärts.

@ Limbach:
Hab's mitbekommen.
Friedliche Wünsche!

@ olle M.:
MV-Dings kannte ich schon.
Bei Ellen habe ich nachgelesen.

16 Dezember, 2007 16:47  

Kommentar veröffentlichen

<< Home