11.1.11

Lebensspirale

Ich mach ein Lied aus Stille.
Ich mach ein Lied aus Licht.
So geh ich in den Winter;
Und so vergeh ich nicht.
(Eva Strittmatter)

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13.9.10

Confidence


Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz,
unendlich tiefgründiger.

Intelligenz hat Grenzen,
Verrücktheit nicht.

(Claude Chabrol)

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14.7.10

Hasta mañana siempre


Der Marquis de Sade war übrigens nicht dabei;
der war am Tag zuvor in ein Irrenhaus verlegt worden.
(Knofo)

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12.5.10

Terrain vague


So nahm er Stift, Papier und ging daran,
sie neu zu zeichnen, seine Welt.


Aus: Hansjörg Schertenleib, Der Antiquar, Aufbau Verlagsgruppe, 2007

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10.2.10

Metroglacis


Und wenn die in der Tiefe einmal aufstehen gegen Dich?
(v. Harbou / Lang)

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2.8.09

Im Wald und auf der Heide


Do füng de Machandelboom an sik to bewegen,
un de Twyge deden sik jümmer so recht von eenanner,
un denn wedder tohoop, so recht as wenn sik eener
so recht freut un mit de Händ so dait.
(Philipp Otto Runge)

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14.6.09

Weißt Du was..

8.6.09

Simpel


Zu enttäuschten Erwartungen gehören zwei:
Einer, der enttäuscht, und einer, der erwartet.
(Dieter Pfaff - "Bloch")

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1.6.09

Balkontradition


Ein Pfingstgedichtchen will heraus
ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
ins Neue, ins Grüne.

(Das Mäusi auf Ringelnatz' Spuren)

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24.5.09

.. und kein Bisschen weise


Das Schlimme ist, so manches Mal,
denk ich gern an das, was war…
doch ich muss sagen, dass wenn
ich trinke, die Welt ersäuft in dem,
worin ich versinke.


17 Hippies
(BRD-Meile am Brandenburger Tor)

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19.5.09

Kopfarbeiter


Wann denkt man am besten?
Ein bekannter englischer Psychologe hat kürzlich diese Frage wissenschaftlich zu beantworten gesucht. Er kam zu folgendem Ergebnis: Ohne Zweifel denkt der Mensch am besten in der Zeit vor der Einnahme seines Morgenfrühstücks. Viele wissenschaftliche Autoritäten haben das schon behauptet, und die Erfahrung gibt ihnen hierin recht. Manche behaupten allerdings auch, sie seien am besten des Nachts imstande, Kopfarbeiten zu tun. Doch sind dies immerhin Ausnahmen. Sonst haben alle Nachforschungen ergeben, dass Morgenstunde wirklich Gold im Munde hat, und zwar die Morgenstunde vor dem Frühstück. Der Grund dafür ist leicht ersichtlich: Sobald die Nahrung in den Magen gelangt, zieht sich das Blut aus dem Gehirn mehr in die Magenregionen. Das Blut, das auf diese Weise der Verdauungstätigkeit zugute kommt, geht der Denkgehirntätigkeit verloren. Viele haben es sich deshalb zur Gewohnheit gemacht, des Morgens nichts als ein sehr leichtes Frühstück einzunehmen, d.h. eine Tasse Milchkaffee und ein wenig Brot, um dann angestrengt vier bis fünf Stunden zu arbeiten. Erst dann nehmen sie eine eigentliche Mahlzeit ein. Viele englische und amerikanische Geschäftsleute haben die Gewohnheit, gleich mit dem Diktieren ihrer Briefe zu beginnen, sobald sie ihr Kontor betreten haben. Andere Briefe, die im Lauf des Tages eintreffen, lassen sie unbeantwortet bis zum nächsten Morgen. Sie sind überzeugt, dass sie dann klarer denken, schärfer urteilen und für den rechten Gedanken leichter die rechte Form finden.


Aus: Bilz - Das neue Naturheilverfahren, Leipzig, um 1890

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5.5.09

Die im Verborgenen

Doch wäre es eine zu angenehme Erfindung,
stand-by zu leben.

(Hermes Phettberg in PPD 839)

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